Menschen handeln

Workshops & Roundtables

Innovationspartner

  • Marketing Factory - Impulse Marketing & Live Shopping
    Netz98 - Social Commerce Agentur
    excite sysko - Ihr starker Partner bei schnellen Vertriebsmodellen

    Innovationspartner machens möglich. Sie auch?

    Gesucht sind noch weitere Innovationspartner
    - für Affiliatelösungen
    - für Shopsysteme
    - für Strategiefindung

Andere über uns

Blog powered by TypePad
Mitglied seit 05/2005

Facebook: Die Shoppero-Applikation in der Eigenanalyse

Shoppero war im August 2007 einer der ersten deutschen Anbieter, der eine Social Shopping Anwendung für Facebook gestartet hat.

Auf der Facebook Developers Garage in Hamburg hat Nico Lumma am letzten Mittwoch über seine Erfahrungen berichtet:

  • Shoppero brachte es mit "ein bisschen" Werbeunterstützung auf 9.000 Facebook-Nutzer.
  • Die Anwendung war aber "zu kompliziert" und tat sich entsprechend schwer, Nutzer zu aktivieren.

Dem Erfolg nicht unbedingt zuträglich war wohl auch, dass es sich eher um eine Shoppero-Anwendung gehandelt hat als um eine Facebook-Anwendung. Doch damit steht Shoppero beileibe nicht alleine.

Was sich sonst noch auf der Developer Garage getan hat? Stimmen dazu bei Rivva

Frühere Beiträge zum Thema:

Live Shopping Signale #20: Runderneuert in die nächste Runde

Die spannendsten Live Shopping Entwicklungen im Schnelldurchgang:

  • Relaunchfieber:
  • Der neue Preisbock macht einen hervorragenden Eindruck und auch konzeptionell einen gewaltigen Sprung nach vorne
  • Topvision24 gönnt seinen sechs Kanälen nur wenige Wochen nach dem Start einen neuen Anstrich
  • Auch der LiveShoppingGuide präsentiert sich und die Anbieter in neuer Form
  • Abverkaufsfieber:
  • Der Guutrausch scheint einen Bestellpeak erreicht zu haben, die Macher müssen wohl den Monatstakt überdenken
  • Das Shopbetreiberblog über das Marktpotenzial: "Für eine zweistellige Zahl richtig großer Anbieter ist der deutsche Markt zu klein." (Interview)

Sales Update: Quelle schrumpft, Primondo glänzt ohne Neckermann

Ganz ohne Neckermann in der Bilanz kann das Arcandor Versandgeschäft für das vergangene Quartal "zum ersten Mal seit Jahren" ein leicht positives EBITDA-Ergebnis darstellen (Arcandor hält weiter 49% der Neckermann-Anteile, muss die Verluste allerdings nicht mehr bilanzieren.)

Primondo0708

weitere Charts (PDF)

Entsprechend rückt Primondo nun vor allem das "Zukunftspotenzial" der "Wachstumsfelder" (rechts) in den Vordergrund - und gibt sich im Halbjahresbericht (PDF) verschlossener denn je, was das abgelaufende Quartal von Quelle angeht.

Herauslesen lässt sich nur, dass Quelle auch von Januar bis März weiter geschrumpft ist, der E-Commerce durch neue, Quelle-unabhängige Sortimente zwar gut vorankommt, die Einbrüche im Kataloggeschäft aber weiterhin nicht auffangen kann. Multichannel im Rahmen des Möglichen eben (s. Arcandor lässt die drei Kernfragen weiter offen)

HSE24 wuchs im vergangenen Quartal um 11% - und hat von Oktober bis März einen Umsatz von 180 Mio. Euro erzielt. Kein Wort findet sich im Zwischenbericht (PDF) zu Myby.

Der Bericht deutet allerdings an, dass wohl noch 2008 die ein oder andere Übernahme ansteht. Außerdem befindet sich noch mindestens ein Primondo E-Commerce Startup in der Pipeline.

Frühere Beiträge zum Thema:

DeinRap punktet mit persönlichen Raps auf Kundenwunsch

Während das Gros der Musiker immer noch an überholten Geschäftspraktiken festhält, finden die Kreativeren unter ihnen neue Formate und Wege, um mit (ihrer) Musik Geld zu verdienen.

Eine spannende E-Commerce-Idee verfolgt DeinRap.com aus Mannheim. Dort kann sich jeder seinen persönlichen Rapsong produzieren lassen - für 49,99 Euro aufwärts.

Deinrap

Mit den Stücken lässt sich definitiv Eindruck schinden. Überdurchschnittlich gut gelungen ist die Umsetzung (auf der Homepage und bei MySpace): Die Idee ist viralfähig (s. Virales Design: Wie kann man es besser machen?). Was allerdings fehlt, ist eine leichtere Verbreitbarkeit, also ein Player, mit dessen Hilfe sich hier im Beitrag - aber auch in Foren und in Social Network Profilen - Samples einbauen lassen.

Ein Interview mit dem Macher Sjörn Plitzko gabs kürzlich bei mdr Sputnik.

Nachtrag: Hier ein Beispielrap - für Karmakonsum.de


   
   
   

Frühere Beiträge zum Thema:

Shopbörse: Strauss Innovation geht an Wachstumsfinanzierer

Straussinnovation Strauss Innovation zählt zu den spannendsten, weil wenigen schneller getakteten Handelshäusern hierzulande.

Das Unternehmen setzt auf "emotionale Warenwelten" und ein wechselndes, exklusives Sortiment (90% Eigenmarken) - bisher allerdings ausschließlich im stationären Handel.

Zwar verkauft Strauss Innovation auch über Katalog, ist aber im Online-Handel bisher erstaunlicherweise noch nicht vertreten.

Vielleicht ändert sich das bei Gelegenheit. Denn in der vergangenen Woche hat der schwedische Wachstumsfinanzierer EQT die Mehrheit übernommen, um das Wachstum zu beschleunigen und die "verborgenen Potenziale" des zuletzt eher stagnierenden Filialisten zu heben:

"Mit dem innovativen Sortiment und einer starken Kundenloyalität bietet Strauss ein sehr hohes Wachstumspotential."

Spannend ist auch dieser Aspekt:

"Das Unternehmen, das lange Zeit mit Restposten gehandelt hat, vertreibt heute zu rund  90 Prozent Eigenmarken."

Interessant vor allem auch, wenn man an die Zukunftsperspektiven von Shoppingclubs wie Brands4Friends, Vente-Privée oder so manchem Live Shopping Anbieter denkt.

Es sind nicht die am schlechtestgerüsteten Unternehmen, die zunächst mit Restanten den schnellen, zielgerichteten Verkauf lernen und sich dann später auf diesem Wissen aufbauend neue Märkte erschließen können.

Mehr auch über Strauss Innovation in diesem ausführlichen Porträt

(via Wer mit wem)

Frühere Beiträge zum Thema:

Live Shopping: Preisbock punktet mit neuer Version

Einen Riesensprung nach vorne macht der Preisbock mit der neuen Version, die über Pfingsten online gegangen ist. Eine Fülle zusätzlicher Elemente erhöhen das Live Shopping Erlebnis für die Nutzer:

Preisbockneu

Verschwunden ist die Siebentagenavigation der alten Version (s. Shopbetreiber-Blog). Stattdessen gibt es jetzt einen Countdown und - vielleicht wesentlicher noch - die Liste der verpassten Produkte.

Man merkt, dass sich die Preisbockser an der ein oder anderen Stelle von Guut.de inspiriert haben lassen, ohne allerdings wirklich dreist zu kopieren.

Auch konzeptionell mausert sich der Preisbock langsam zum vollwertigen Live Shopping Dienst. So gibt es am Donnerstag erstmals den Määhday als Abverkaufsevent im Stil von Guutrausch, Woot! Off oder Schutzgeld Razzia.

Preisbock kann auf dieses aufmerksamkeitsstarke Live Shopping Event erst jetzt, knapp ein Jahr nach dem Start, zurückgreifen, da auch der Preisbock inzwischen nicht mehr nur auf Provisionsbasis, sondern verstärkt auch auf eigene Rechnung handelt - und dementsprechend hin und wieder sein Lager räumen muss.

Frühere Beiträge zum Thema:

Exciting Facebook: StudiVZ springt auf den OpenSocial-Zug

Wie ds.de berichtet, fügt sich StudiVZ dem (Innovations-)Druck bei den Social Networks und springt nun doch auf den OpenSocial-Zug auf.

Im Januar klang das noch alles sehr halbherzig:

"Wenn ein Entwickler auf uns zukommt, wollen wir vorab prüfen, ob diese Applikation zu unserer Produktstrategie passt. (...) Dann sollen alle Entwickler mal programmieren und die beste Anwendung soll sich auf der Plattform durchsetzen. (...) Wir sind nicht überzeugt, dass die Nutzer sie alle haben wollen."

Nach dem Sinneswandel heißt es nun:

“Das hohe Innovationspotenzial in der OpenSocial Entwicklerszene wird uns schon bald wichtige Impulse liefern, unser Netzwerk fortlaufend weiterzuentwickeln.”

“Letztlich werden sich aber vor allem jene Anwendungen durchsetzen, die wirklich zu studiVZ passen und unseren Mitgliedern einen echten Mehrwert bieten.”

Ob die Macher derlei Aussagen wohl selber glauben? Offen bleibt, ob StudiVZ auch den Entwicklern einen echten Mehrwert bietet und diese, wie bei den US-Diensten, zu 100% von den Einnahmen profitieren.

Osmatrix

Aus dem ds.de-Beitrag nicht entnehmen lässt sich außerdem, ob StudiVZ im Zuge der OpenSocial-Initiative auch ein Activity-Feed einführt. Erst durch die schnelle Verbreitungsmöglichkeit machen die Anwendungen Sinn.

Zu befürchten ist, dass StudiVZ über kurz oder lang in die Fußstapfen von MySpace tritt und bei der Promotion abkassiert ("MySpace begins Charging for App Promotion"), etwas was Facebook noch tunlichst vermeidet, damit auch kleine Anwendungsentwickler eine Chance haben.

Frühere Beiträge zum Thema:

Auch Threadless-Gründer muss Profi-CEO weichen

Wer zahlt, schafft an. Man kann fast schon Wetten darauf abschließen, wann dem VC der Geduldsfaden reisst und er den Gründern klarmacht, dass ein professioneller CEO her muss:

  • Bei Threadless ist es jetzt soweit. Der neue Chef heißt Tom Ryan; Jake Nickell, bisher Gründer und CEO, wirkt künftig als CSO (Chief Strategy Officer).

Top, die Wette gilt.

Frühere Beiträge zum Thema:

Live Shopping Signale #19: Drei Live-Starts in einer Woche

Die spannendsten Live Shopping Entwicklungen im Schnelldurchgang:

  • Drei Livestarts in einer Woche sind soviele wie noch nie:
  • Medienschau:
  • Die Fachzeitschrift Direkt Marketing informiert ausgiebig über den Live-Shopping Trend (online nicht zugänglich)

Brigitte Kleiderschrank: Brigitte testet Polyvore für Arme

Brigitte.de hat schon seit Mitte März den Brigitte Kleiderschrank, eine Art Polyvore für Arme, im Test. In der Theorie klingt das sehr schön:

"Vom romantischen Boho-Stil bis zum luxuriösen Business-Look: Kombinieren Sie Ihr neues Outfit, lassen Sie sich inspirieren von den Ideen unserer Mode-Redaktion - und bestellen Sie Ihre Lieblingsteile sofort. Gucken, kombinieren, kaufen!"

Brigittekleiderschrank

Wenn man allerdings die Umsetzung sieht, dann wünscht man sich glatt Quelle MyStyle zurück.

(via)

Nachtrag (12.5.): Miss Shoppingverse hat sich genauer umgesehen ("Brigitte und ihr Kleiderschrank")

Frühere Beiträge zum Thema:

Pflichtlektüre: Die aktuelle Internetretailer-Ausgabe (und mehr)

Internetretailer hat mal wieder eine wunderbare Ausgabe herausgebracht - mit gewohnt zukunftsrelevanten Themen.

Sehr lesenswert ist beispielsweise "We-Commerce", ein ausführlicher Artikel über die Social Shopping Experimente der US-Händler bei Facebook & Co:

"Retailers creating presences on the big three social networks are making minimal investments in attempts to gain maximum exposure. But what is the ROI?"

Man sollte das Ganze allerdings mit einer gesunden Portion Skepsis lesen. Zig Hinweise zeigen, dass viele der Händler wohl eher auf dem Holzweg sind. Viele tappen schon wieder in die Kanalfalle.

Dabei geht es auch anders: Wohl dem, der den Community-Manager eines E-Commerce Startups "löchern" kann, das sich quasi exklusiv in die attraktivsten Networks einnistet - und von dort heraus sehr nah am Puls der Zielgruppe operieren kann.

Ein weiterer Lesetipp ist "Power Products" - Wie Online-Händler schneller an exklusive Produkte kommen:

"Products are changing faster in the retail market so retailers have to get the products faster."

Erstaunlicherweise spielt in diesem ansonsten hervorragenden Artikel das Thema "Mass Customization" keinerlei Rolle.

Ergänzend sei deshalb das Interview mit dem einstigen Timbuk2-Gründer Rob Honeycutt empfohlen, der es mit Rickshaw Bags in Kürze nochmal wissen will. Bei Frank Piller hat er nicht nur über sein neues Taschen-Label, sondern auch über Mass Customization im allgemeinen geplaudert:

"I don’t see there's a one best application of mass customization. I think mass customization can be applied to virtually any product, or family of products, and be used to reduce waste, improve quality, increase variety and vastly improve overall manufacturing productivity.

Mass customization is so much more than just “build your own.” When you get the right manufacturing systems coupled in behind the product offering, that is when you see the true power of mass customization.

Sometimes the very best applications of mass customization are almost invisible to the end user."

"Raising the Stakes", heißt treffenderweise die Titelgeschichte der aktuellen Internetretailer-Ausgabe. Der Online-Handel wird wohl nie wieder so einfach sein wie heute.

Schneller als Ebay: Der Online-Handel zwischen Börse und Basar

Schöner Beitrag bei Venturebeat ("Fididel launches live-negotiation auction business"):

"It clearly looks like it’s time for eBay to look over its shoulder for those who want to do eBay 2.0 — before eBay does."

Auktionen dauern viel zu lange für ein schnelles Live Web. Auch Ebay weiß, dass es den Verkaufsprozess beschleunigen muss, um auch dann noch vorne mitmischen zu können, wenn zentrale Anlaufstellen an Bedeutung verlieren - und Direktverkäufe vor Ort zunehmen.

Doch der erste Versuch, Ebay Express, ist gründlich daneben gegangen: Erstaunlicherweise eiferte Ebay in seinen Beschleunigungsbestrebungen ausgerechnet dem konventionellen Online-Handel nach, anstatt sich auf seine originäre Stärke, den Erlebnishandel, zu besinnen und an einem schnelleren Preisfindungsmodell zu arbeiten.

Wie das aussehen könnte, zeigt Fididel:

"Fididel is new kind of auction site that aims to draw in buyers and sellers who aren’t happy with the lack of real-time negotiation on sites such as eBay or Priceline.com.

Fididel

The site gives buyers and sellers the ability to chat in real-time and quickly agree upon a sales price."

Live feilschen auf dem Online-Bazar. Venturebeat beschreibt in dem Beitrag sehr gut, wohin es gehen müsste und wo die Fallstricke liegen. Allerdings hält Fididel, das inzwischen online ist, nicht wirklich, was es verspricht. Zu altbacken wirkt die Seite, zu weit klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander.

Aber in der Theorie klingt es nicht schlecht:

"Wendell calls his idea “engagement commerce,” which is a lot closer to the way sales take place in the real world. It can be a lot more fun than passively waiting for an auction to end, he said. Initial products include electronics, sporting goods, home and garden supplies and other things."

Am Fididel-Konzept wird auch deutlich, woran es beispielsweise bei Gimahhot hapert. Zwar heißt es auch dort neuerdings: "Feilschen Sie mit!". Aber Börse ist eben nicht gleich Bazar.

Frühere Beiträge zum Thema:

Live Shopping: Über 50% der Anbieter scheitern im ersten Jahr

Der von uns als Online-Experte sehr geschätzte Eric Kubitz ist beileibe nicht der einzige, der Live Shopping für absoluten Quatsch hält. Aber keiner hat die Gegenargumente so feinsäuberlich zusammengestellt wie er ("Live Shopping ein Erfolgsmodell? Nicht wirklich").

Dem gestrigen Beitrag war zu entnehmen, dass es hierzulande mittlerweile 25 Live Shopping Anbieter gibt. Nicht entgangen sein dürfte dem aufmerksamen Leser aber auch, dass bisher jeder zweite Live Shopping Anbieter - vier der ersten acht - gescheitert ist. Mittelfristig dürfte die Ausfallquote sogar auf 80 bis 90% steigen. Das lässt sich bei einem neuartigen und nicht gerade einfach handzuhabenden Konzept nicht vermeiden.

Live Shopping ist kein Selbstläufer. Das hat auch nie jemand behauptet. Dass Live Shopping allerdings alleine schon deswegen zum Scheitern verurteilt ist, weil alle Seiten gleich aussehen, ist ein eigenartiges Argument. Wieviele konventionelle Online-Shops dürfte es dann geben?

Ein halbes Dutzend Anbieter hat inzwischen den "Proof-of-Concept" erbracht. Gut dokumentiert sind die Erfolge von Woot!, iBOOD und Zazz!. Insofern kann man Eric Kubitz' Frage "An einen Stand-Alone-Anbieter glaubt doch keiner wirklich, oder?" mit einem klaren "Sehr wohl!" beantworten.

E-Commerce ist ein Wachstumsmarkt, dessen Boomphase noch bevorsteht. Das Potenzial für Live Shopping im Internet liegt unseren Schätzungen zufolge bei einer Milliarde Euro auf Fünf- bis Zehnjahressicht. Wieviele Live Shopping Anbieter es dafür braucht? Auf jeden Fall mehr als die für dieses Jahr anvisierten 50.

Live Shopping wird als Geschäftsmodell traditionell unterschätzt. Bestes Beispiel aus eigener Erfahrung: Der Shoppingsender HSE24, der damals noch als H.O.T. Home Order Television firmierte und allein auf weiter Flur war, hat die Jahre 1995 und 1996 mit Miniumsätzen gerade so überstanden. Quelle war der erste Investor, dem das Ganze zu heiß wurde und komplett ausgestiegen ist. Heute ist der deutsche Markt für TV-Shopping ein Milliardenmarkt, auch wenn so mancher alteingesessene Versandhändler auch heute noch bezweifelt, dass Teleshopping überhaupt funktioniert. Und HSE24 ist heute wieder Teil von Quelle/Primondo.

Bei aller Euphorie sollte man allerdings nicht übersehen: Exciting Commerce ist ein MutMacher-Blog für alle, die Neues wagen wollen und den E-Commerce der Zukunft gestalten wollen. Wir versuchen jenseits der eingefahrenen Bahnen Potenziale aufzuzeigen, genauso gut aber auf mögliche Fallstricke hinzuweisen. Der Grundtenor wird immer optimistisch zukunftsgewandt bleiben, auch wenn das allzu leicht als "Hype" missverstanden werden kann. Wer allerdings todsichere Konzepte sucht und nicht bereit ist zu experimentieren, der ist auf anderen, "Best Practice"-Seiten weitaus besser aufgehoben.

Frühere Beiträge zum Thema:

Live Shopping: Das 25. Woot! für Deutschland legt los

Heute ist der Fashionaire DayDeal gestartet. Damit sind erstmals 25 Live Shopping Anbieter gleichzeitig online. 50 Live Shopping Dienste bis Jahresende sind also weiterhin machbar. Das Spektrum reicht inzwischen von Elektronik über Mode, Sport und Schmuck bis hin zu Erotik.

Myliveshopping und der Liveshoppingguide haben den Überblick, eine Top 20 Auswahl gab es kürzlich im Shopbetreiber-Blog

Seit Ende 2005 sind insgesamt 29 Seiten online gegangen, vier davon haben wieder aufgegeben. Insgesamt vier Anbieter - iBOOD, Schutzgeld, Sportlet und Dealirio - sind länger als ein Jahr auf dem Markt. Kurz vor dem Einjährigen stehen Urdeal und Preisbock.

Der Fashionaire DayDeal hält sich an die Standards und macht einen entsprechend gelungenen Eindruck. Los gings heute mit einem 100 Euro Shirt von Christian Audigier.

Fashionaire

Interessant an Fashionaire ist überdies, dass es der erste Versuch ist, ein Live Shopping Angebot über ein Blog zu etablieren. Das hat ja schon im Crowdsourcing ganz gut geklappt - und hilft überdies, schon im Vorfeld ein besseres Gespür für die Community zu bekommen.

Schnellere Infos und Analysen künftig auch in unseren Live Shopping Notizen

Frühere Beiträge zum Thema:

Social Shopping für Weinfreunde: Amivini, Verkostet, Snooth

Langsam kommen auch hierzulande die Social (Shopping) Networks für Weinfreunde in Schwung. Seit dem letzten Bericht ist neben MyCellar und Verkostet.de als drittes Netzwerk Amivini online gegangen.

Amivini

Einen wirklich überragenden Eindruck macht noch keine der drei Seiten. Listen-Verwaltung geht eindeutig vor Nutzer-Vernetzung. Emotionale Momente Fehlanzeige.

  • MyCellar macht noch den ansprechendsten Eindruck, schneidet allerdings bei der Vernetzung am Schwächsten ab.
  • Und wer hätte bei Amivini vermutet, dass sich dort über 1.000 Weinfreunde tummeln? Ein bisschen zugänglicher wird die Seite erst, sobald man mit der Nase auf die "Erweiterte Suche" gestoßen wurde.

Apropos Verkostet: Wer mit Wein weniger anfangen kann, für den haben die Sonntagmorgenmacher einen ganz besonderen Tipp. Vor vier Wochen ist tatsächlich Coffeenatic als erstes Social Network für Kaffeeliebhaber online gegangen

Und wer sich lieber real vernetzen will: "Wein & Genießen" heißt das Motto des Exciting Commerce Roundtables im Juni. Unternehmen und Gründer aus dem Wein- und Feinschmecker-Segment sind herzlich willkommen. Emotionale Momente garantiert ;-)

Frühere Beiträge zum Thema:

Shoplette und die mobile Zukunft des Social Shopping

Auch wenn im Social Shopping Bereich gerade eher Innovationsflaute herrscht, gibt es doch immer wieder das ein oder andere anregende Beispiel.

Shoplette stammt aus Singapur und lässt schon mal erahnen, wie die mobile Social Shopping Zukunft aussehen könnte, vorausgesetzt, die Handybranche einigt sich in absehbarer Zeit auf einen gemeinsamen (Open Source) Browser bzw. das iPhone setzt sich auch in der Breite durch.

Der "Armchair Theorist" hat eine hervorragende Shoplette-Besprechung ("Twitter Meets Shopping"), der eigentlich kaum etwas hinzuzufügen ist.

Shoplette

Die Grundidee erinnert ein bisschen an Shopalize ("What did you buy today?"), das aktuell nicht (mehr) erreichbar ist. Das Design weckt Erinnerungen an die ursprüngliche Zebo-Version. Allerdings wurde Zebo gerade generalüberholt und sieht nun komplett anders aus.

Frühere Beiträge zum Thema:

Exciting Facebook: Social Commerce is the New Black

Werden Slide & RockYou irgendwann in die Fußstapfen von Amazon & Ebay treten? Die Herausforderung ist offensichtlich:

"Social commerce is where (the business is) headed. Companies that have mined enough social graph data and can combine shopping to it--whoever figures that out, they will be set."

"Social Commerce is the New Black", heißt denn auch die neue Facebook Devise von Dave McClure ("Master of 500 Hats"). Und auf die Frage, warum Facebook, Slide, Ning und die Flut "nerviger" Facebook-Apps Milliarden wert sein sollen, antwortet er:

"Well if they're worth anywhere near that much, it's not obvious 100M+ widgets, walls, & installs are what generates revenue... however, it MAY be because of the social graph data-mined from those users & apps & widgets, and what that means for the future of Social Commerce.

Bei ihm gibts das Ganze wie immer in bunt

Frühere Beiträge zum Thema: